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Kids in die Clubs –

alle Hamburger Kinder und Jugendliche sollen Mitglied in einem Hamburger Sportverein werden können!

Sport macht Spaß und sollte schon im frühen Kindesalter zum Alltag eines Kindes gehören.

Leider sind immer mehr Kinder ungeschickt, unkonzentriert oder haben Wahrnehmungsstörungen. Durch mangelnde Bewegung sind sie häufig schon im Kleinkinderalter zu dick. 

Dabei haben Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang. Und viel Bewegung ist gut für die Entwicklung des Körpers. Die Muskeln werden gekräftigt, dadurch bekommt das Kind eine bessere Körperhaltung. Beim Klettern und Balancieren wird das Gleichgewicht geschult. Durch Hüpfen, Springen und Laufen wird die Knochensubstanz stabiler und dichter. Bewegung fördert die Koordination und Geschicklichkeit, steigert die Reaktionsfähigkeit und stärkt das Selbstbewusstsein. Die Kinder lernen, ihre körperlichen Kräfte richtig einzuschätzen, haben mehr Energie und sind weniger krankheitsanfällig. 

Aber sie brauchen die Möglichkeit, zu toben und sich zu bewegen. Eltern gelten da sicherlich als Vorbild. Heißt es doch, dass aktive Eltern auch aktive Kinder haben. Oder dass sie zumindest dafür sorgen, dass die Kinder in Bewegung bleiben, indem sie sie in einem Sportverein anmelden. Aber das kostet und Familien mit keinem oder geringem Einkommen können das ihren Kindern nicht ermöglichen.

Aus diesem Grund gibt es in den Städten verschiedene Projekte, die die Kinder aus sozial schwachen Familien fördern.

In Hamburg ist man noch einen Schritt weiter gegangen. Nach dem Motto „alle Hamburger Kinder und Jugendliche sollen Mitglied in einem Sportverein werden können“ hat im Jahr 2004 der Verein „Kinder helfen Kindern“ zusammen mit der Hamburger Sportjugend die Aktion „Kids in die Clubs“ ins Leben gerufen. Die Aktion „Kids in die Clubs“ ermöglicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren aus finanziell schwächer gestellten Familien den Beitritt zu einem Sportverein. Je nach Förderung entfällt der Beitrag entweder ganz oder ist ermäßigt; auch Wettkämpfe, Trikots und Trainingscamps werden gefördert. 

Die Finanzierung der Aktion „Kids in die Clubs“ erfolgt in Kooperation mit der Freien und Hansestadt Hamburg, Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes und dem Verein Hamburger Abendblatt hilft e.V. mit der Aktion „Kinder helfen Kindern“ sowie weiteren Spender/Innen. Eine ganz wichtige Säule ist der jährliche Hamburg Commercial Bank Run in der Hafencity (ehemals HSH Nordbank Run), dessen Startgelder entscheidend zur Finanzierung von „Kids in die Clubs“ beitragen. Von den Stargeldern fließen 6,-€ jedes Teilnehmers und 10,-€ pro Team in die Förderung. So wurde allein in diesem Jahr (2019) eine Spendensumme von 134.000,-€ erlaufen.

Seit 2004 sind mehr als 80.000 Kinder mit der Aktion unterstützt worden und mehr als 170 Sportvereine haben sich beteiligt. 

Wie funktioniert „Kids in die Clubs“?

Auf der Website der Hamburger Sportjugend gibt es eine Liste mit allen an der Aktion beteiligten Sportvereine sowie deren Sportangebote. Ein Ansprechpartner berät Eltern bei allen Fragen und kann auch sagen, ob das Kind Anspruch auf Förderung hat. Der Antrag auf Förderung wird dann direkt bei dem entsprechenden Verein gestellt. 

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass die Abendblatt Sportredaktion, die das Projekt initiiert hat, sowie der Abendblatt-Verein „Kinder helfen Kindern e.V.“ sowie die Hamburger Sportjugend in Hamburg im Jahr 2014 von der Bundesliga-Stiftung mit dem Preis für soziales Engagement ausgezeichnet wurden. Das Preisgeld in Höhe von 4000,-€ kam dem Projekt in vollem Umfang zugute.

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