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Sport ist im Verein am schönsten….

…hört man immer wieder. Aber stimmt das und warum ist das so?

Sportvereine gibt es seit über 100 Jahren. Die meisten Sportarten haben einen eigenen Verband, die je nach Sportart wiederum in Landes-, Bezirks- und Kreisverbände gegliedert sind, in denen wiederum die Sportvereine Mitglied sind. 

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland insgesamt über 92.000 Sportvereine mit ca. 23,9 Mio. Mitgliedern gezählt; Tendenz leicht absteigend. Soweit die Statistik.

Aber was macht einen Sportverein attraktiv? Und was ist der Unterschied zu einem Fitnessclub?

Nach Wikipedia „bezeichnet ein Verein ( aus vereinen „eins werden“ und etwas „zusammenbringen“) eine freiwillige und auf Dauer angelegte Vereinigung von – beim Sportverein – natürlichen Personen zur Verfolgung eines bestimmten Zwecks, die in ihrem Bestand vom Wechsel ihrer Mitglieder unabhängig ist“. Der jährliche oder monatliche Mitgliedsbeitrag ist ein Beitrag in Geld und dient zum Erwerb oder Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft in diesem Verein. 

In einem Fitnessstudio gibt es neben Aerobic und anderen Kursen Geräte zum gezielten Krafttraining, die der Besucher nutzen kann. In einem Fitnessclub zahlt der Besucher ein sog. Entgelt, dh. Summe X und kann dafür die Geräte/Wellnessbereiche etc. nutzen. 

Während das Fitnessstudio kommerziell ausgerichtet ist, wird der Verein von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt. 

Der Unterschied liegt letztendlich darin, dass der Verein je nach Größe nicht nur viele Sportarten anbietet, seinen Mitgliedern Zugang zu Sportstätten und Sportgeräten ermöglicht, sondern dass er viel Wert auf Gemeinschaft und Geselligkeit sowie ein gemeinschaftliches Miteinander legt und Werte wie Fair Play und Toleranz vermitteln möchte. Außer den sportlichen finden noch viele weitere Aktivitäten wie gesellige Abende, Weihnachtsfeiern und Ferienfreizeiten statt. 

Gerade Jugendliche und Kinder lernen wichtige soziale Kompetenzen wie sich gemeinsam in der Gruppe zu erleben und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Im gemeinsamen Training gibt es Spielregeln und auch mit Niederlagen muss man umgehen können. Wer das lernt, profitiert davon auch außerhalb des Vereins.

Im Sportverein gilt es darüber hinaus, Wettkämpfe zur organisieren oder seinen Mitgliedern die Teilnahme daran zu ermöglichen. Außerdem muss er die Interessen seiner Mitglieder und seines Sports vertreten. 

Leider sind die Zahlen der Mitglieder, die sich in einem Sportverein organisieren, rückläufig. Woran liegt das? 

Heute sehen sich die Vereine auch immer mehr als Dienstleister. Die Mitglieder werden immer anspruchsvoller und sehen über die Pflichten hinweg. Jugendliche haben aufgrund der langen Schulzeiten weniger Zeit.

Die Arbeit von Vorsitzenden und Abteilungsleitern wird  immer umfangreicher und schwieriger, so dass immer weniger bereit sind, ein solches Amt zu übernehmen. Oftmals sind gerade kleine Vereine unstrukturiert, es gibt keine richtige Website, niemand fühlt sich für die Vermarktung zuständig. Alte Mitglieder kündigen, neue kommen nicht.

Geht es Euch auch so? Da ich selbst Mitglied in einem Verein bin, weiß ich wie schwer es ist, neue Mitglieder zu finden. Daher biete ich allen Vereinen die Möglichkeit, sich und ihren Sport auf diesem Blog vorzustellen. Schau‘ doch mal unter Kooperationen Vereine. Da stehen alle Informationen dazu. Selbstverständlich ist dieser Service für Euch kostenfrei. 

Wo ist denn nun der Sport am schönsten? Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

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