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Sport – wie geht es wieder los?

Corona – von einem zum anderen Tag war alles geschlossen: Fitnessstudios, Schwimmbäder, Vereine… Und das, was wir alle immer als so selbstverständlich hingenommen und erwartet haben, ging von einem zum anderen Tag nicht mehr! Für den Hobbysportler, der in seiner Freizeit Sport treibt, für den Leistungssportler, der sich auf nationale oder internationale Wettkämpfe vorbereitet – für niemanden! Und zudem sind alle angehalten, möglichst wenig Kontakt zu anderen zu haben – „social distancing“ statt „gemeinsam“!

Dabei bedeutet Corona nicht nur Einschränkungen im persönlichen, hier sportlichen Bereich und geschlossene Sportstätten, sondern enorme wirtschaftliche Verluste für Vereine, Sportclubs und Trainer, die von jetzt auf sofort keinerlei Einnahmen mehr haben. In Deutschland gibt es mehrere Tausend Personal Trainer mit oftmals eigenen, kleinen Studios und viele fragen sich, wie es weiter gehen soll.

Alles geschlossen und nichts möglich?

Laufen und Fahrradfahren ging –  unter Einhaltung des Mindestabstandes – immer, aber Sport ist natürlich sehr viel mehr.

Nach der ersten Schockstarre war Kreativität gefragt. 

So bot Pato Cervantes, 19jähriger Fitnesscoach aus Mexico, jeden Tag um 11 Uhr für die Anwohner in seiner Nachbarschaft ein Freiluft-Workout an. Er positionierte sich mit seinem Handy und Musikbox auf die schmale Straßenseite und motivierte die Anwohner, auf dem jeweils eigenen Balkon Sport zu treiben. Das förderte nicht nur die Fitness, sondern auch die Nachbarschaft!

Was nicht persönlich geht, muss doch übers Internet gehen – dachten sich viele. 

So stellten zahlreiche Athleten, Vereine und Fitnessstudios Fitnesstipps und Videoanleitungen zusammen, die sie im Internet präsentierten. Fitness-Youtuber und Influencer bekamen innerhalb weniger Wochen Zugriffszahlen, die sie sonst erst über viele Monate erreichen würden. Aber – hier ist Vorsicht geboten. Es ist immer noch ein Unterschied, unter Anleitung oder allein zu trainieren. Gerade diejenigen, die sonst nicht so viel Sport machen, sollten es nicht gleich übertreiben. Manche Online-Workouts von selbsternannten Trainern können viele Fehlerquellen bergen und eher schaden als nützen.

Zwangsläufig haben viele also ihr Trainingsprogramm auf ein Home-Workout ohne Geräte umgestellt. Das funktioniert zwar und ist effektiv, aber doch fehlte etwas: die Geräte! So boomte in kürzester Zeit der Online-Handel mit allem, was für das Hometraining nötig ist: Hantelbänke Kurzhanteln, Kettlebells, Stretchbänder, Faszienrollen usw. 

Doch langsam gibt es Lockerungen und Hamburg kommt wieder in Bewegung!

Seit Mitte Mai sind in Hamburg alle Sportarten im Freien wieder möglich; Hamburger Außensportanlagen dürfen wieder öffnen, der Verleih von Booten und Fahrrädern ist wieder zulässig. Berufssportler/Innen und Kaderathleten/Innen dürfen wieder an den Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten trainieren. 

Aber für alle, auch für Mannschaftssportarten, gilt – nur unter der Bedingung, dass Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden! Dh, es gilt bei allen Outdoor- Sportarten der Mindestabstand von 1,5 Metern! Zweikampfübungen, Kontaktsportarten wie auch der Wettkampfbetrieb bleiben weiterhin verboten. 

Ab dem 27. Mai ist auch der Betrieb in Sporthallen, Fitness- und Sportstudios wieder möglich, sofern auch hier die Hygiene und Abstandsregeln eingehalten werden. Hier – im Indoor-Bereich – gilt ein Mindestabstand von 2,5 Metern, es muss für ausreichende Belüftung gesorgt werden, Umkleide- und Duschräume dürfen jeweils nur einzeln genutzt werden. Häufig genutzte Gegenstände müssen regelmäßig gereinigt werden; Desinfektionsmittel muss vorhanden sein.

Alle, ob Anbieter, Betreiber und Vereine müssen ein entsprechendes Schutzkonzept erstellen, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Die Fachverbände für den organisierten Sport, aber auch die Fitnessstudios haben sich vorbereitet. 

Eine weitere Lockerung gilt ab 2. Juni. An diesem Tag öffnen auch wenige Freibäder. 

Ob und in welcher Form Sport im „eigenen Sportstudio“ möglich ist, sollte jeder individuell auf der jeweiligen Website nachsehen, da die Sportstudios oder Vereine ganz unterschiedlich öffnen. 

Ich denke, dass wir nach dieser langen Zeit alle froh sind, dass wir jetzt, zwar mit Abstand, wieder etwas näher an die Normalität kommen. 

Bleibt gesund!

Alle Informationen zum Thema: www.hamburg.de/corona

#sporttreiben#hamburg#bleibtgesund#

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