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Schwimmen für Kinder – warum es so wichtig ist

Sommerzeit ist Badespaß! Jetzt geht’s mit den Kindern ans Meer oder ins Schwimmbad. Planschen, Herumschwimmen, Tauchen… für Groß und Klein ein tolles Vergnügen! 

Genießt ihr mit euren Kindern auch das schöne Wetter am Meer oder im Schwimmbad? 

Hier 4 Gründe, warum es so wichtig ist, dass Kinder schwimmen können.

Erst einmal – Schwimmen macht Spaß! Das zu lernen, sollte ohne Zwang und Druck geschehen. 

1. Der erste und wichtigste Grund Schwimmen zu können, ist die Sicherheit! Wie schnell geht es, dass ein Kind ins Wasser fällt oder auch im flachen Wasser beim Planschen umgestoßen wird. Ist es mit dem Wasser vertraut, kann es schwimmen, dann gerät es nicht so leicht in Panik, sondern kann selbständig wieder herauskommen.

2. Die Sicherheit im Wasser fördert das Selbstbewußtsein des Kindes. Es fühlt sich stark und fit und kann im Vertrauene auf die eigenen Kräfte Gefahrensituationen im Wasser leichter und schneller begegnen.

3. Durch das Schwimmen wird das Kind fit und aktiv, die Atmung wird verbessert, es lernt Koordination, Kraft sowie Beweglichkeit und die Muskulatur wird aufgebaut. 

4. Schwimmen ist schonend für den Körper. Durch die Auftriebskraft des Wassers werden die Gelenke geschont, denn gerade auch für übergewichtige Kinder – und davon gibt es laut einer Studie leider schon relativ viele – wirken sich alle Sportarten „an Land“ negativ auf die Gelenke, Bänder und Sehnen mit eventuellen Spätfolgen im Alter aus.

Wann ist die richtige Zeit? Oder früh übt sich, wer ein toller Schwimmer werden soll?

Also schon zum Babyschwimmen? Wobei Babyschwimmen nicht heißt, dass das Baby Schwimmen lernen soll, sondern es soll vielmehr ans Wasser gewöhnt werden, sich entspannen und auch aktiv sein. Ob den Kindern dann später das Schwimmen lernen leichter fällt, ist nicht erwiesen. Als sicher gilt, dass das Babyschwimmen die Bindung zwischen Eltern und Kind stärkt, da der direkte Hautkontakt hierbei sehr eng ist. Entscheidet man sich für das Babyschwimmen, sollte vorher unbedingt beim Kinderarzt nachgefragt werden, ob ein Gesundheitsrisiko besteht.

Ab welchem Alter ist es dann sinnvoll mit dem Schwimmen lernen zu beginnen? Experten halten 5 Jahre für das richtige Alter; auf alle Fälle vor der Einschulung. Mit 5 Jahren sind Kinder in der Lage, Atmung, Arm- und Beinbewegung gleichzeitig zu koordinieren. 

Bei wem lernt das Kind am besten – bei den Eltern oder in einem Schwimmkurs?

Als Eltern dem Kind Schwimmen beizubringen, ist sicherlich eine Herausforderung, da Kinder natürlich eher den Eltern als einem Fremden widersprechen.

Wer es sich aber dennoch zutraut sollte auf alle Fälle darauf achten, dass der „Unterricht“ zu regelmäßigen Zeiten als fester Termin stattfindet. 30 Minuten sind dabei genug Zeit, etwas zu lernen und sich zu konzentrieren. Man sollte spielerisch anfangen, das Kind nicht überfordern und immer wieder motivieren. Schwimmen lernen soll Spaß machen!

Für eine Schwimmschule spricht, dass die Kinder Schwimmen in der Gruppe lernen. Das macht immer mehr Spaß. Außerdem sind die Trainer pädagogisch und didaktisch speziell ausgebildet, den Kindern das korrekte und fehlerfreie Schwimmen beizubringen. Besonders wenn das Kind ängstlich ist oder einige Schwierigkeiten mit der Koordination hat, ist es sinnvoll, wenn ein Profi das Kind unterstützt.

Am Ende eines Kurses gibt es meist auch die Möglichkeit das Seepferdchen zu machen. Hier muss das Kind vom Beckenrand springen, 25m schwimmen und einen Gegenstand mit dem Händen aus schultertiefem Wasser heraufholen. 

Meist brauchen Kinder ein halbes Jahr für das Seepferdchen, wenn sie zweimal pro Woche zum Schwimmunterricht gehen. Aber letztendlich kommt es natürlich auch auf das Kind an. Auf alle Fälle sollte man sich und dem Kind genug Zeit geben.

Wann kann es richtig schwimmen?

Das Seepferdchen – Abzeichen sollte nicht überschätzt werden. Das Seepferdchen bedeutet lediglich, dass ein Kind in der Lage ist, sich 25 Meter weit im Wasser zu bewegen. Für ein unbeaufsichtigtes Baden im Meer reichen diese Fähigkeiten nicht. Erst ab dem Bronzeabzeichen gelten Kinder als sichere Schwimmer.

Und bis dahin?

Solange Kinder noch nicht richtig schwimmen können, setzen viele Eltern auf Schwimmhilfen. Aber kein Kind ist mit Schwimmflügeln sicher. Auf jeder in Deutschland zugelassener Schwimmhilfe wird darauf hingewiesen, dass sie eine Aufsicht nicht ersetzen können. Generell wird von den Experten von Schwimmflügeln abgeraten, da sie für eine unnatürliche Schwimmposition sorgen und es gefährlich werden kann, wenn die Flügel nicht richtig aufgeblasen werden. Empfohlen wird daher ein Beckengürtel, der dem Kind eine bessere Lage ermöglicht.

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